Telefon / E-Mail / Adresse

Rente und Altersvorsorge

Ein ganz brandaktuelles Thema, mit dem sich meiner Meinung nach viel zu wenige Leute überhaupt befassen. Und das kann im Alter zu handfesten bösen Überraschungen führen!

Arm trotz Arbeit “. Haben Sie davon schon mal gehört? Mehr als 3,2 Mio Beschäftigte gehen bereits mehreren Jobs nach. Warum? Weil sie von Ihrem Hauptjob nicht leben können und ganz einfach das Geld nicht reicht! Das ist leider eine traurige Tatsache.

Wenn das Geld also schon im Arbeitsleben nicht reicht, können Sie sich dann vorstellen, wie düster es dann erst im Rentenalter ausschaut?

Wissen Sie, wie hoch die tatsächlichen Durchschnittsrenten von Frauen und Männern in Deutschland sind?
Nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherung für Rentner betragen diese lt. der Deutschen Rentenversicherung, Stand 25. 07. 2016:

Wer  Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Männer 1.040 Euro 1.124 Euro
Frauen 580 Euro 846 Euro

Was denken Sie über diese Zahlen? Wir alle leben in einem der reichsten Länder der Erde, jedoch erleben wir derzeit nicht unbedingt die stabilsten Zeiten.
Und eins zeichnet sich heute bereits ab: das deutsche Rentensystem wird bald kollabieren! Wer davor die Augen verschließt handelt für sich und seine Familie nach meiner Meinung grob fahrlässig! Und wenn Sie diesen Artikel bis zu Ende lesen, können Sie auch nie behaupten, Sie hätten es nicht gewusst!

  • Altersarmut

Bestimmt haben auch Sie diesen Begriff schon sehr oft in den Medien gehört. Das ist ein Wort, das es in der öffentlichen Wahrnehmung erst seit einigen Jahren gibt. Allerdings muss man auch wissen, was genau damit gemeint ist.
Jeder Fünfte, also fast 16 Millionen Deutsche, ist inzwischen von Altersarmut bedroht! (Soz. Verband VDK Nov. 2017) Die Steuereinnahmen sprudeln, die Arbeitslosenzahlen sinken. Trotzdem sind in Deutschland knapp 20 % der Bevölkerung von sozialer Ausgrenzung oder Altersarmut betroffen! Mit 80 % Anteil sind Frauen dabei am stärksten betroffen.

Stellen Sie sich doch einfach mal folgende Fragen:

1. Wie möchte ich im Alter leben?

So?

 

 

 

Oder lieber so?

2. Was ist mir persönlich wichtig, wenn ich an später denke?
3. Wie lange habe ich noch bis zum Ruhestandsbeginn?
4. Reicht mein Geld bis ans Lebensende?

Welche Antworten haben Sie gefunden?

Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an die Aussage von Herrn Norbert Blüm:

  • Die Renten sind sicher! (Kampagne der CDU von 1986)

Ehrliche Versicherungsvermittler wussten schon viel länger als 30 Jahre, welches Armuts- und Rentenproblem mal auf uns alle zukommen wird. Und dass die Aussage von Herrn Blüm so nicht stimmt!

Wir haben den Satz von Herrn Blüm schon damals immer so ergänzt:

  • Die Renten sind sicher…bald ein großes Problem!

Diese Rentenprobleme sind seit Jahrzehnten bekannt. Was hat die Politik dagegen getan?

Inzwischen hat auch Herr Blüm eingesehen, dass seine damalige Aussage nicht haltbar ist.
So sagte er im Dez. 2014 in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung, Zitat: " Wenn es weniger Beitragszahler wegen der demografischen Entwicklung gibt, dann müssen sie eben auch mehr bezahlen. Geschieht das nicht, gibt es auch keine anständige Rente! Ein System, aus dem man mit Beiträgen nicht mehr bekomme als jemand, der keine Beiträge gezahlt habe, " erledigt sich von selbst ".

Hier wurden wir leider alle seit Jahrzehnten von den Versicherungen und natürlich auch von den Politikern ganz einfach verschaukelt. Das jetzige Rentensystem ist marode und auf Dauer nicht überlebensfähig!
Wer im Alter kein Geld hat, für den wird der Ruhestand zum Antritt einer lebenslangen Haftstrafe.

  • Vertrauen Sie auf keinen Fall der Renteninformation!

Jedes Jahr verschickt die Deutsche Rentenversicherung an 31 Millionen Deutsche die sogen. Renteninformation. Wenn Sie die Zahlen überfliegen, denken fast alle Menschen: oh, das schaut doch eigentlich ganz gut aus! Damit fallen Sie auf diese Zahlen rein, die wirklich nur Annahmen sind! (genauso wie die Renditeversprechen der Lebensversicherungen)
Die dort genannten voraussichtlichen Rentenbeträge sind absolut irreführend. Denn diese Beträge haben mit der Kaufkraft im Alter rein gar nichts zu tun. Ebenso sind die Rentenprognosen mit ein - und zweiprozentiger Rentensteigerung mehr als vage und mussten schon mehrfach nach unten korrigiert werden.

Wenn Sie den Zahlen dieser Renteninformation trauen, dann ist Ihre Altersarmut bereits heute vorprogrammiert! Auch hier gilt: genau hinsehen und unbedingt neutral informieren!

So wird heute Millionen von Menschen jedes Jahr mit der Renteninformation vorgegaukelt, dass sie auskömmliche Rentenansprüche haben. Es werden viel zu hohe Steigerungsraten bei den künftigen Renten angenommen. Und es fehlen ganz einfach wesentliche Angaben.
Damit Sie einen Anhaltspunkt haben, wie das in konkreten Zahlen aussehen kann, gebe ich Ihnen hier die Daten eines Kunden:

Wenn er in 23 Jahren in Rente geht, soll er lt. seiner Renteninformation eine monatliche Rente von etwa 2.800 € erhalten. Nun kann man ja denken, toller Betrag, das reicht mir auf jeden Fall locker aus und ermöglicht mir einen sorgenfreien Lebensabend.

Fängt man aber nun an genau zu rechnen, dann kommt netto nach Abzug der Inflationsrate, Steuern, Kranken-und Pflegeversicherung ein wesentlich anderer Betrag heraus!

Nun raten Sie mal, um wieviel % der Nettobetrag, der dann zum Leben zur Verfügung steht von den oben genannten 2.800 € abweicht? Sie werden nicht darauf kommen!

Es sind sage und schreibe lediglich 35 %, die von dem oben geschätzten Betrag zur freien Verfügung übrig bleiben, das sind in Euro lediglich 972 €.
So sieht die ungeschönte Praxis aus! Wie denken Sie jetzt über Ihre Renteninformation?

  • Das sind die drei Irrtümer, die bei der Renteninfo und dem Abschluss von privaten Vorsorgeprodukten fürs Alter nicht beachtet werden:

Irrtum 1: Falsche Laufzeitberechnung
Die Berechnungen gehen fast immer von einem Renteneintritt mit 67 Jahren aus. Aber wie lange wird dann dieses Geld reichen? Das Langlebigkeitsrisiko wird verschwiegen. Dabei ist das der wichtigste Punkt überhaupt: Wie lange reicht mein Geld eigentlich, wenn ich die Inflation und die Steuern abziehe?

Irrtum 2: Inflation, Steuern und Sozialabgaben vernichten Ihre Rente

Die kalkulierten Renten werden im Laufe der Zeit durch die mögliche Inflation, die Steuern und die Sozialabgaben immer weniger und sinken oftmals bis hin zu heutigem Hartz IV Niveau. Wenn Sie aber zu spät dagegen etwas unternehmen, dann können Sie sich heute schon ausrechnen, wann Sie verarmen und ein persönliches Desaster erleben.

Irrtum 3: Nicht kalkulierte Mehrausgaben im Alter

Ruhestand bedeutet viel Freizeit. Haben Sie bis an ihr Lebensende genügend Geld für Ihre Hobbies, für Reisen, Urlaube, Hausrenovierung, Pflege- und Gesundheits-kosten und weitere Wünsche? Ihr angespartes Kapital sollte bis zum Lebensende reichen. Sonst müssen Sie Ihr Leben in Altersarmut verbringen.

Erkennen Sie hier Handlungsbedarf?

  • Also gilt auch hier: kümmern Sie sich selbst oder mit dem Makler Ihres Vertrauens um Ihre Einkünfte im Rentenalter.

Die gute Nachricht ist: wir werden immer älter. So werden deutsche Männer statistisch schon 78 Jahre, Frauen bereits 83 Jahre. Ein längeres Leben bedeutet aber auch, dass wir für einen längeren Zeitraum mehr Geld brauchen, oder?

Wissen Sie denn eigentlich, wieviel Geld Sie im Alter tatsächlich benötigen, wenn Sie z. B. 85, 90 Jahre oder noch älter werden?
Ich habe dazu auf einem Bierdeckel eine einfache Formel entwickelt.

Damit können Sie in wenigen Minuten feststellen, wieviel Geld Sie für Ihren Lebensabend wirklich brauchen.

Ich kann Ihnen versprechen, das Ergebnis wird Sie auf jeden Fall überraschen!

Für Ihre Fragen oder die Anforderung der Formel benutzen Sie bitte das Kontaktformular.